Veröffentlicht: 08.02.2017

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Ungewöhnlicher Einsatz von künstlichen Felsen in der Spionage

Eine äußerst interessante Meldung machte kürzlich im Internet die Runde. Viele Zeitungen berichteten, dass Spionageausrüstung entdeckt wurde, die in künstlichen Felsen versteckt war. Die Spionageanlagen wurden auf einer unbewohnten Insel in der Nähe des syrischen Hafens Tartus installiert. Die getarnte Ausrüstung diente dazu, die Bewegungen der russischen Marine zu überwachen sowie den Truppenbewegungen der syrischen Streitkräfte nachzugehen.

Drei recht große Geräte waren jedoch nicht ausreichend versteckt worden. Sie wurden von Fischern auf der kleinen Insel Ant im Mittelmeer entdeckt. Die Geräte waren mit künstlichen Felsen umgeben. Angeblich war die Qualität der Tarnung einwandfrei. Natürliche geologische Strukturen wurden nachgebildet, und es wurde auf die kleinsten Details der Felsenimitation geachtet, sodass sie sich nahtlos in die umgebenden Felsbrocken einfügten. Trotz der relativ hochwertigen Ausführung der künstlichen Felsen zeigte das syrische Fernsehen in seinen Berichten Kameras, Satellitenantennen und andere Überwachungsgeräte, die zwischen den künstlichen Felsen aufgestellt worden waren.

Laut dem syrischen Fernsehsender Al-Manar konnte die Anlage die Aktivitäten russischer Kriegsschiffe überwachen und aufzeichnen und die Bilder sofort über Satelliten übertragen.

Vermutlich wurden diese Anlagen von Tauchern der israelischen Armee installiert. Die Insel war zuvor von Kommandosoldaten besucht worden, deren Aufgabe es war, die erforderliche Menge an Gesteins- und Steinproben zu sammeln. Dieses Material diente anschließend dazu, künstliche Felsen zu konstruieren und die entsprechenden Farben sowie die Struktur der Steine nachzubilden, damit sie sich schließlich nahtlos in die Umgebung einfügten. Der Aufbau der gesamten Anlage dauerte nur eine Nacht. Die Taucher, die von niemandem bemerkt wurden, errichteten und in Betrieb nahmen drei funktionierende Überwachungsstationen. Es ist jedoch nicht bekannt, wie lange die Überwachungsgeräte in Betrieb waren. Wahrscheinlich konnten sie eine beträchtliche Menge an Daten über die Bewegungen der russischen und syrischen Truppen sammeln.

Wie man sieht, können die Einsatzmöglichkeiten von Felsdekorationen

von den uns bekannten Anwendungen abweichen können. Sie können eine hervorragende Tarnung darstellen – sofern sie richtig ausgeführt sind. In diesem Fall wurden die Geräte jedoch nicht aufgrund der Qualität der künstlichen Felsen entdeckt, sondern wegen der unzureichenden Tarnung der Anlage. Für diesen Zweck eigneten sich vorgefertigte Elemente aus strapazierfähigem und leichtem Beton, der in GFRC-Technologie hergestellt wurde, hervorragend. Dadurch lassen sich künstliche Felsen innerhalb weniger Stunden herstellen.

Im Folgenden zeige ich Fotos von anderen interessanten militärischen Anlagen, bei denen künstliche Felsen zur Tarnung eingesetzt wurden.

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