Veröffentlicht: 10.11.2018

img

Bau einer Voliere für Argusvögel

Der Beginn der Arbeiten ist immer besonders spannend. Jedem Projekt gehen eine frühzeitige Planung und die Erstellung einer Aufgabenliste für den Start voraus. Mit den Arbeiten zur Modernisierung der Voliere haben wir bereits am 1. August begonnen. Dank vorheriger Besprechungen und Brainstormings konnten wir mit dem Bau sofort nach Anlieferung der Materialien beginnen. Ich möchte nicht verhehlen, dass wir „weniger standardmäßige“ Projekte sehr mögen, deren Konzept mehr dekorative Elemente umfasst als nur künstliche Felsen. Bei der Umsetzung der Voliere für den Argus war es unser Ziel, die Anlage so zu gestalten, dass sie wie eine der Ruinen des Angkor-Tempels aussieht. Das Gehege selbst wurde so konzipiert, dass die beiden durch eine Trennwand getrennten Räume unterschiedliche Lebensräume darstellen. Das heißt, ein Raum bildete das Innere des Tempels nach, während der andere Raum den Außenbereich mit dem ins Innere vordringenden Dschungel darstellte.Die Verbindung zwischen diesen beiden Welten bildet ein Tor, das auf dem verbliebenen Teil der Mauer errichtet wurde, die die beiden Gehege zuvor in zwei Teile geteilt hatte. Um ein natürliches Erscheinungsbild zu erzielen, dient der obere Teil des Tores als großer Pflanzkübel. Das Herzstück des Dschungels bildet ein künstlicher Baum, an dem natürliche Lianen befestigt wurden. Der Bau selbst wurde wie zuvor geplant in 16 Tagen abgeschlossen. Trotz unvorhergesehener Schwierigkeiten, die eine gewisse Attraktion darstellten – wie beispielsweise die Arbeit mit Taschenlampen oder explodierende Schleifscheiben –, zählen wir das Projekt zu den sehr gelungenen. 31. März 2019

Teilen :

Kommentare (0)

Kommentar hinterlassen

Wir freuen uns über Ihre Meinung! Teilen Sie Ihr Feedback, Ideen oder Fragen.