Es war ein Projekt, das für uns eine große Überraschung darstellte. Von der Anfrage bis zum Beginn der Arbeiten vergingen nur zwei Wochen.
In dieser kurzen Zeit mussten wir die Konzeptarbeiten durchführen und schnell die Baumaterialien vorbereiten, die dann auf der Baustelle für uns bereitstehen würden. Der Baubeginn erfolgte zum besten Zeitpunkt, nämlich noch vor der Montage der Acrylplatten und zeitgleich mit der Montage der Wasserfilteranlage.
Die Dekorationen für alle Aquarien wurden so entworfen, dass Wasserstauungen vermieden werden. Dies ist ein sehr wichtiger Aspekt. Falsch gestaltete Kunstfelsen in Aquarien können zur Bildung von „toten Zonen“ führen, in denen der Wasseraustausch erschwert wird. Dies wirkt sich direkt auf die Gesundheit der Fische und den allgemeinen Zustand des Aquariums aus.
Nachfolgend präsentieren wir eine Beispielvisualisierung, die die Anordnung der Unterwasserfelsen im Aquarium veranschaulicht. Das folgende Beispiel stammt aus einem anderen Projekt; leider sind die Visualisierungen der Oceanika-Aquarien nicht erhalten geblieben.
Die Gesamtfläche der Konstruktionen, bestehend aus künstlichen Felsen, die den Lebensraum des Malawi-Sees, das Große Korallenriff, das Amazonas-Flussbett sowie das Haifischbecken nachbilden, beträgt insgesamt 170 m². Alle räumlichen Formationen sind mit einem Spezialmörtel verfüllt, der die Ausfällung von Kalziumoxiden ins Wasser verhindert. Dies ist ein häufiges Problem bei der Inbetriebnahme von Aquarien mit Betondekorationen. Die Folge davon ist eine große Menge weißer Kalziumablagerungen auf den Aquariendekorationen; dies begünstigt zudem eine schnellere Stabilisierung des pH-Werts des Wassers, in dem die Fische leben werden. Das gesamte Projekt dauerte von Beginn bis zum Abschluss der Arbeiten 3 Wochen
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