Dieses rasante Tempo haben wir uns aufgrund der schlechten Wettervorhersagen selbst auferlegt. Die von uns eingesetzten Maschinen arbeiteten außerhalb des Gebäudes, und wir wollten Arbeiten bei niedrigen Temperaturen und Regen vermeiden. Die grundlegenden Ziele der Modernisierung bestanden darin, die Mittelwand beider Volieren zu verbauen, bei denen es sich um identische Räume mit denselben Abmessungen handelte. Wir haben thematische Gestaltungen geschaffen, die zwei unterschiedliche Biotope umfassen: zum einen den Regenwald von Neuguinea und zum anderen die Trockengebiete der südamerikanischen Pampa.
Beide Volieren wurden mit großen Pflanzkübeln ausgestattet, die sich entlang der Wände der Ausläufe erstrecken. In der Voliere, die die Pampa nachbildet, haben wir zusätzlich zum Pflanzkübel ein flaches Becken angelegt, in das die Vögel hineingehen können. Der Pflanzkübel wurde nahtlos mit dem Wasserbecken verbunden, um ein einheitliches Erscheinungsbild und einen fließenden Übergang zu gewährleisten. An der Mittelwand, an der wir eine Erdrutschimitation errichtet haben, wurden natürliche Baumwurzeln angebracht und Natursteine versenkt. Die Voliere, die das Klima des Regenwaldes von Neuguinea nachbildet, war bereits mit einem aus Natursteinen erbauten Wasserbecken ausgestattet.
Unser Ziel war es, den von uns gebauten Pflanzkübel so zu integrieren, dass er sich nicht von den bereits im Gehege vorhandenen Natursteinen abhebt. Außerdem haben wir Reparaturarbeiten am Teich durchgeführt, da dessen Becken erhebliche Ausbrüche aufwies.Die Hauptwand dieser Voliere haben wir mit massiven Blöcken aus Kunststein verkleidet, die Felsbrocken imitieren. Es war uns sehr wichtig, einen besonderen Akzent zu setzen, der dieses Gehege von anderen dieser Art abhebt, und diesen Effekt haben wir durch den Einsatz von zwei verschiedenen Arten von Steinblöcken erreicht.
Man muss zugeben, dass wir zwar häufig auf verschiedene Komplikationen stoßen, die unsere Arbeiten bei der Umsetzung solcher Projekte verzögern können, doch dieses Mal gelang es uns, die Aufgabe recht zügig abzuschließen. Und genau wie geplant wurden alle Arbeiten mit Mörtel am letzten Tag des guten Wetters fertiggestellt.
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